Bezirkskongress der Jungen Liberalen Schwaben in Augsburg – Wechsel an der Führungsspitze

 

Am vergangenen Sonntag, den 21. Januar 2018, fand in Augsburg der Bezirkskongress der Jungen Liberalen Schwaben mit Neuwahlen statt. 

An der Spitze gab es einen Führungswechsel, da der bisherige Vorsitzende Maximilian Funke-Kaiser seit Ende des Jahres das Amt des Landesvorsitzenden eingenommen hat. Christoph Zander aus Memmingen, bislang Beisitzer für Programmatik, wurde mit überwältigender Mehrheit zum neuen Bezirksvorsitzenden für Schwaben gewählt. 

„Ich bin erst einmal unglaublich dankbar für das große Vertrauen meiner Mitglieder und weiß auch, dass in diesem Jahr mit der bevorstehenden Landtags,- und Bezirkstagswahl viel Arbeit vor uns steht. Aber wir werden diesen Wahlkampf leidenschaftlich führen und mit frischen, liberalen Themen besetzen, um der One-Man Show der CSU endlich ein Ende zu setzen.“ verspricht der neu-gewählte Vorsitzende.

In ihrem Amt für das Ressort Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wurde Daniela Busse erneut bestätigt. Neu in den Bezirksvorstand gewählt wurde Stefan Edenharder als Stellvertreter für Programmatik und Maximilian Wahl als Stellvertreter für Organisation. Das Amt des Schatzmeisters bekleidet Sascha Vugrin. Dennis Stute und Patrick Schmid werden fortan das Amt Programmatik als Beisitzer unterstützen, Paul Schöttler wurde als Beisitzer für Presse gewählt und Kimbal Bottke wirkt unterstützend bei der Organisation.

Neben den Wahlen wurde ein Antrag zum brandaktuellen Thema Organspende in Deutschland beschlossen. Die Jungen Liberalen Schwaben sprechen sich dafür aus, dass sich jede Bürgerin und jeder Bürger in Deutschland mit Vollendung des 18. Lebensjahres verpflichtend entscheiden muss, ob er oder sie nach dem Tod Organe spenden möchte oder nicht. Ab 18 Jahren ist nach Ansicht der JuLis Schwaben jeder selbst in der Lage, diese Entscheidung reflektiert für sich zu treffen. Da über 80% der Bevölkerung prinzipiell für eine Organspende ist, die tatsächliche Zahl an Spender/innen jedoch immer drastischer sinkt, kann ein verpflichtender Zeitpunkt zur Entscheidung (selbstverständlich mit der Möglichkeit zum Widerspruch) hier Abhilfe schaffen. 
„Derzeit senden die Krankenkassen zwar einen Organspende Ausweis mit allen notwendigen Informationen, viele Leute verdrängen das Thema dann aber auch schnell wieder und zögern eine Entscheidung gerne hinaus. Deshalb ist dieser Antrag auch so wichtig“ So Zander abschließend.

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